Penisverkrümmung

Bei einer Penisverkrümmung oder Penisdeviation unterscheidet man zwischen einer angeborene und einer erworbene Verkrümmung. Bei der angeborenen Penisverkrümmung liegt meistens ein ungleiches Längenwachstum von bestimmten Penisgeweben ( z.B. Tunica albuginea) vor.

 
 

Seltener geht die Verkrümmung mit einer Fehlbildung der Harnröhre (Hypospadie) einher. In den meisten Fällen ist eine angeborene Verkrümmung harmlos und bedarf keiner Therapie. Nur bei Schmerzen oder funktionellen Schwierigkeiten sollte eine operative Korrektur durchgeführt werden. 

Die erworbene Penisverkrümmung wird auch als Induratio penis plastica (IPP) bezeichnet. Hierbei treten häufig neben der Verkrümmung Schmerzen im Penis auf und es bilden sich tastbare Verhärtungen im Penisgewebe (penile Plaques). Die Ursache dieser Erkrankung konnte bisher nicht abschließend geklärt werden.

 
 

Symptome einer Penisverkrümmung

Als Symptom einer Peniskrümmung können Minderwertigkeitsgefühle oder Schmerzen beim Geschlechtsakt auftreten. Beides kann zu erheblichem Leidensdruck führen.

 
 

Behandlung einer Penisverkrümmung

Eine Behandlung der Peniskrümmung ist bei starken funktionellen Einschränkungen sowie ausgeprägtem psychischen Leidensdruck notwendig. Leichte Peniskrümmungen sind nicht therapiebedürftig. Bei starken oder angeborenen Peniskrümmungen bzw. relevanten Funktionsstörungen an der Harnröhre sind operative Eingriffe anzuraten. Vor dem Besuch beim Urologen ist die Anfertigung sogenannter „Autofotografien“ äußerst nützlich. Der Patient sollte den erigierten Penis von der Seite, von vorne und von oben einmal fotografieren. 

Neben den herkömmlichen, medikamentösen Therapien bietet die Urologie am Wiener Platz auch die operative Korrektur der Penisverkrümmung an. Auch eine Schmerztherapie mittels ESWT (extrakorporale Stoßwellentherapie) kann am Wiener Platz durchgeführt werden.

Operative Therapie bei Penisverkrümmung (Penisdeviation) in Vollnarkose 
Operative Therapie bei Penisverkrümmung (Penisdeviation) in Vollnarkose
 
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