Erektionsstörung

Die gängingen Begriffe wie „Impotenz“ oder „Erektionsstörung“ werden in der Medizin „erektile Dysfuntion“ (kurz: ED) genannt. Wenn der Penis nicht ausreichend steif wird oder die Erektion zu kurz anhält, um ein befriedigendes Sexualleben zu haben, liegt eine Erektionsstörung vor.

 
 

Symptome einer Erektionsstörung

Die Symptome erfordern eine Behebung der verursachenden Umstände. Eine ärztliche Abklärung ist wegen möglicher organischer oder psychischer Ursachen sinnvoll, da Potenzprobleme mithilfe der passenden Behandlungsmethode behoben werden können.

Erektionsprobleme treten mit zunehmenden Lebensalter häufiger auf, sind jedoch nicht nur als Erscheinung des „alten Mannes“ zu verstehen. Eine Störung der Erektion kann auch bei jungen Männern die Beziehung zum eigenen oder anderen Geschlecht empfindlich stören. Impotenz kann auf organische Erkrankungen (Gefäße/Nerven/Schwellkörpergewebe), Hormonstörungen, Stress oder seelische Probleme hinweisen. 

Es ist wichtig die Ursache der Erektionsstörungen zu ermitteln. Aufgrund der vielseitigen Ursachen für eine erektile Dysfunktion raten wir dringend davon ab, die Potenz durch Präparate in Eigenregie steigern zu wollen - dies ist zum einen häufig nicht erfolgreich, zum anderen kann es schwerwiegende Folgen für ihre Gesundheit haben. Die Ursachen liegen zunächst oft im Verborgenen. Ohne medizinische Anamnese, einer Erhebung des Hormonspiegels sowie ohne einer Ultraschalluntersuchung der Geschlechtsorgane, ist eine verlässliche Diagnosestellung kaum möglich. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer Erektionsstörung sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen wie der Diabetes mellitus, neurologische Krankheitsbilder wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Schlaganfall, Unfall- oder OP-Folgen sowie genitale Fehlbildungen.

Häufig sind derartige Störungen auch eine Nebenwirkung von Medikamenten, sodass eine Umstellung der Medikation in Zusammenarbeit mit den mitbehandelnden Ärzten sinnvoll sein kann.  Zu den seelischen Ursachen von Potenzstörungen können Depressionen, Traumata, Stress, ein Mangel an Selbstwertgefühl oder Persönlichkeitskonflikte gehören. Falls die erektile Dysfunktion seelisch bedingt ist, kann eine psychosexuelle bzw. psychosomatische Symptomatik durch spezialisierte Psychologen therapiert werden.

 
 

Behandlung einer Erektionsstörung

Die Behandlung kann mittels schmerzfreier, innovativer und ambulant ausführbarer Therapieansätze erfolgen, aber auch durch einen operativen Eingriff behoben werden.

In unserer Praxis kommen hochmoderne Therapieverfahren wie die niedrig dosierte Stoßwellentherapie (low- dose ESWT) des Penis zum Einsatz. Durch die verabreichten Stoßwellen kann die Durchblutung des Penis gesteigert, und somit die Erektionsfähigkeit verbessert werden. 
Die Verwendung einer Vakuumerektionshilfe ist eine Möglichkeit, die Erektionsfähigkeit zu erhalten, ohne dass auf Medikamente zurückgegriffen werden muss. 

Des Weiteren können Medikamente die Blutzirkulation im Penis ausreichend anregen, um eine zufriedenstellende Erektionsfähigkeit auch langfristig zu sichern. Möglich sind aber auch Wirkstoffinjektionen direkt im Schwellkörper (Schwellkörperinjektionstherapie). Falls alle medikamentösen Behandlungen und Hilfsmitteltherapien nicht den gewünschten Erfolg zeigen, besteht die Möglichkeit der Implantation einer Schwellkörperprothese. Bezüglich der verschiedenen Therapieoptionen erhalten Sie in unserer Praxis eine ausführliche Beratung.

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