Leistenschmerzen

Leistenschmerzen können unterschiedlich ausfallen. Nach sorgfältiger Anamnese zur Ermittlung der Auslöser werden sie ursachenbezogen behandelt.

 
 

Leistenschmerzen können abhängig von Lage und Intensität sowohl beidseitig, als auch einseitig auftreten. Sie können belastungsabhängig auftreten oder dauerhaft anwesend sein. Die Stärke des Schmerzes kann unterschiedlich ausfallen. Als Übergang zwischen Oberschenkeln und Bauchregion bildet die Leistenregion mit dem maximal fünf Zentimeter langen Leistenkanal eine Verbindungslinie zwischen der Bauchhöhle und der Schamgegend. Der Leistenkanal beinhaltet wichtige Blut- und Lymphgefäße.

Die Ursachen von Leistenschmerzen können in einem Leistenbruch liegen. Dieser kann durch schweres Heben oder Tragen von Lasten entsteht. Durch die Bruchpforte im Leistenkanal kann sich das Bauchfell sackartig mitsamt der Bauchorgane schieben.

 
 

Symptome von Leistenschmerzen

  • angeschwollene Lymphknoten
  • Schwellung und Schmerzen im Leistenbereich
  • Bauchschmerzen
  • Erkrankungen der Harnwege
 
 

Behandlung der Leistenschmerzen

Zur Diagnosestellung müssen wichtige Faktoren abgeklärt werden. Hier werden zum einen der Zeitpunkt des ersten Auftretens der Schmerzen und zum anderen die Verstärkung des Schmerzgeschehens (im Liegen oder im Stand) untersucht. Auch die Lokalisierung des Schmerzgeschehens (ein- oder beidseitig) und begleitende Symptome wie Leistenschwellungen spielen bei der Diagnose eine wichtige Rolle. 
Die Behandlung der Leistenschmerzen wird ursachenbezogen durchgeführt. Leistenbrüche bedürfen meistens einer operativen Behandlung, um eine Verletzung der Bauchorgane zu vermeiden.

Untersuchung zur Abklärung von Leistenschmerzen 
Untersuchung zur Abklärung von Leistenschmerzen
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