Phimose (Vorhautverengung)

Eine Vorhautverengung oder Phimose führt dazu, dass man die Vorhaut des Penis nur schwer oder gar nicht über die Eichel zurückschieben kann. Bei Kindern bis zu drei Jahren liegt eine physiologische Vorhautverengung vor.

 
 

Diese kann normal und muss nicht immer behandlungsbedürftig sein. Im Alter von drei Jahren sollte sich die Vorhaut langsam problemlos zurückziehen lassen. Die Phimose des Erwachsenen hingegen muss häufig operativ behandelt werden.

Die Ursachen einer Phimose beim Erwachsenen können in Entzündungsprozessen oder blutenden Einrissen am Penis liegen. Häufig berichten die Patienten über das gleichzeitige Vorliegen einer Zuckerkrankheit / Diabetes mellitus.

 
 

Symptome einer Vorhautverengung

Zu den Symptomen gehören Spannungsgefühle und Einrisse am erigierten Penis. Beim Wasserlassen kann die Vorhaut aufgebläht und entzündet wirken. Sie kann die Harnentleerung erschweren, den Harnstrahl behindern oder ablenken. Außerdem wird die Intimhygiene erschwert. Patienten mit einer Vorhautverengung leiden nicht selten an chronischen Infektionen z.B. Pilzinfektionen im inneren Vorhautblatt. An der Eichel machen sich in diesem Fall weißliche Ablagerungen bemerkbar. 

 
 

Behandlung einer Vorhautverengung

Die Behandlung der Vorhautverengung besteht in der Entfernung (Circumcision) der Penisvorhaut. Manchmal genügt auch eine Salbentherapie.

Ambulante Circumcision in Lokalanästhesie durch Dr. med. Daniel Kaminski (FA Urologie) 
Ambulante Circumcision in Lokalanästhesie durch Dr. med. Daniel Kaminski (FA Urologie)
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