Chlamydien

Durch ungeschützte Sexualkontakte können Chlamydien verschiedene bakteriell verursachte Erkrankungsbilder auslösen. Dabei entscheiden sexuelle Gewohnheiten über das Erkrankungsbild. Auch der Geschlechtspartner ist behandlungsbedürftig.

 
 

Es existieren drei Arten der Chlamydien, die für den Menschen gefährlich sind. Dazu zählen „Chlamydia trachomatis“, „Chlamydophila pneumoniae“ und „Chlamydophila psittaci“. 

Die Ursachen der Chlamydiose sind ungeschützter Geschlechtsverkehr mit Tröpfcheninfektion, eine Weitergabe durch Schmierinfektionen sowie ungeschützter Anal- und Oralverkehr. Eine bakterielle Chlamydienerkrankung (Chlamydia) kann sich als Harnwegsinfektion oder Infektion der Geschlechtsorgane bemerkbar machen.

 
 

Symptome nach einer Chlamydien Übertragung

  • eitrige Harnröhrenentzündung
  • eitriger Ausfluss
  • Schmerzen und Juckreiz beim Wasserlassen
  • Nebenhodenentzündung (eher selten)
 
 

Behandlung der Chlamydien

Zur Diagnose der Erkrankung wird eine Abstrichuntersuchung herangezogen. Die Behandlung der Chlamydien-Infektion wird mit Antibiotika durchgeführt. Unerlässlich ist, dass bei dieser Geschlechtskrankheit auch der Sexualpartner mitbehandelt wird. Ohne die Mitbehandlung des Sexualpartners ist eine wiederkehrende Ansteckung möglich (Ping-Pong-Effekt).

Chlamydien Abstrich
Chlamydien Abstrich
 
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