Urogenitalinfektion

Entzündungen im Urogenitaltrakt können sehr schmerzhaft sein. Je nach Ursache und Symptome der Erkrankung erfolgt eine individuelle und ursachenbezogene Therapie. Durch die hohe Ansteckungsgefahr sind spezielle Nachuntersuchungen im Anschluss an die Therapie unerlässlich.

 
 

Ein Urogenitalinfekt kann Sie in jedem Alter betreffen. Da bei vielen Infekten und infektösen Hautveränderungen eine Ansteckungsgefahr besteht, ist der Sexualpartner vorsichtshalber mitzubehandeln. Um eine gegenseitige Ansteckung zu vermeiden, ist Körperhygiene ebenso wichtig wie Kondom-Nutzung beim Geschlechtsverkehr.

 
 

Chronische Entzündungen

Durch die potenzielle Ansteckungsgefahr ist eine zeitnahe Behandlung beider Geschlechtspartner sehr wichtig. Urogenitalinfekte und infektiöse Hautveränderungen wie Feigwarzen (Kondylome) sind wegen ihrer Übertragbarkeit therapiebedürftig. Während der Behandlung sollten die Betroffenen sich mit Kondom schützen. Nach der Therapie stellen Nachuntersuchungen sicher, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

 
 

Urogenital-Infektion

Chronische Urogenital-Infektionen bedürfen eines individuellen Therapieplans. Wenn Sie an 

  • rezidivierenden Harnwegsinfekten
  • Mykoplasmeninfekten
  • Chlamydieninfekten
  • Anaerobier-Infekten
  • einem Herpes-Papilloma-Virus (HPV)
  • oder einem Genitalpilz wie Candida albicans

leiden, sollte Ihr Geschlechtspartner ebenfalls behandelt werden. Damit können gegenseitige Übertragungen ("Ping-Pong-Infektion") vermieden werden. 

Wir empfehlen bei neuen Sexualpartnern, mit denen Sie ungeschützt Verkehr haben möchten, einen urologischen Check-up auf infektöse Erkrankungen - inklusive HIV-Test.

 
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