Inkontinenz

Bei beginnender Inkontinenz kann die Erkrankung mittels konservativer oder medikamentöser Therapieansätzen schnell behandelt werden. Operative Möglichkeiten werden erst bei schwerer Inkontinenz angedacht.

 
 

Inkontinenz kann nicht nur alternde Menschen betreffen, sondern prinzipiell jeden - beispielsweise als Operationsfolge. Die Inkontinenz kann grundsätzlich die Blase und / oder den Darm betreffen. Eine leichte oder vorübergehende Inkontinenz kann dabei gut behandelt werden. Eine Harninkontinenz - auch Blasenschwäche genannt – wird häufig durch erhöhten Harndrang des Patienten entdeckt. Bei schweren Fällen gibt es heutzutage viele Hilfsmittel und gegebenenfalls auch operative Hilfe. 

 
 

Ursachen und Behandlung einer Inkontinenz

Die Ursachenfindung der Blasenschwäche umfasst eine Anamneseerhebung mit nachfolgender körperlicher Untersuchung. Diesen folgen die Blasendruckmessung (Urodynamik) und Blasenspiegelung bzw. ein Blasenfunktionstest.

Therapeutisch haben sich – je nach Inkontinenzform und -ursache - Beckenbodengymnastik und Biofeedback als effektive Trainingsmethoden der Beckenbodenmuskulatur bewährt. Zusätzlich kann medikamentös oder operativ Abhilfe geschaffen werden. Bei Schließmuskelschwäche kann in unserer Praxis eine Elektrostimulation vorgenommen werden. Unser Bestreben geht dahin, dass die betroffenen Patienten durch umfassende Schulung und Aufklärung besser mit einer Inkontinenz umgehen können und ihre gewohnte Lebensqualität zurückgewinnen.

Therapiekonzept zur Behandlung von Inkontinenz von Frau Dr. med. Gabriele Gaul (FA Urologie, Beckenbodenspezialistin)
Therapiekonzept zur Behandlung von Inkontinenz von Frau Dr. med. Gabriele Gaul (FA Urologie, Beckenbodenspezialistin)
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